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Skills und Markenstimme

Was Skills sind und warum sie dir Arbeit sparen

Ein Skill ist eine gespeicherte Arbeitsanweisung für die KI. Statt jedes Mal aufs Neue zu erklären, wie ein Standalone-Mailing aufgebaut sein soll, wie du eine Landing Page strukturierst oder wie ein Fachtext klingen muss, legst du das einmal als Skill ab. Danach greift die KI von selbst darauf zurück.

Das gilt nicht nur für Mailings und Landing Pages. Skills helfen genauso bei Anzeigen, bei anderen Werbetexten und bei Texten, die gar nicht verkaufen sollen: Fachartikel, Ratgeber, Newsletter oder Texte, die für KI-Antworten und Suchmaschinen optimiert sind (oft GEO- oder AI-Optimierung genannt). Wenn du eine Arbeitsweise hast, die funktioniert, halt sie als Skill fest und ruf sie immer wieder ab.

Du verwaltest alles links unter Skills. Die Seite ist in vier Bereiche geteilt, und darüber liegt eine Suche.

Die vier Bereiche der Skill-Seite

System-Skills. Vom System mitgeliefert. Fertige Bausteine, die du sofort nutzen kannst. Du kannst sie nicht überschreiben, aber an- und ausschalten und als Grundlage für eine eigene Anpassung nehmen.

Master-System-Skills. Ein Master ist ein übergeordneter Skill, der mehrere einzelne System-Skills zu einer kompletten Methodik bündelt. Schaltest du einen Master an, sind die enthaltenen Skills automatisch mit aktiv. Klappst du den Master auf, siehst du, was drinsteckt (zum Beispiel ein ganzer Recherche- oder Texterstellungs-Workflow in mehreren Schritten). Umgekehrt zeigt dir ein einzelner Skill, zu welchem Master er gehört. So musst du nicht jeden Baustein einzeln anschalten, sondern aktivierst die ganze Methodik mit einem Klick.

Tweaks. Ein Tweak ist deine Anpassung eines System-Skills oder eines Master-System-Skills. Wichtig: Beim Tweak schreibst du das Original nicht um. Du gibst zusätzliche Anweisungen obendrauf, der ursprüngliche Inhalt bleibt geschützt. Genau das willst du oft. Ein System-Skill für Landing Pages ist gut, aber für deinen Verlag soll die Tonalität noch eine Spur sachlicher sein, oder ein bestimmtes Pflicht-Element muss immer rein. Dafür der Tweak.

So legst du einen Tweak an: In der Liste bei einem System-Skill oder Master-System-Skill auf Tweak erstellen klicken. Bei einem Master übernimmst du damit den ganzen Block samt seiner Bestandteile und passt ihn als Einheit an. Deine zusätzlichen Anweisungen schreibst du dann in ein eigenes Feld.

Skills (deine eigenen). Komplett von dir geschrieben, kein System-Skill im Rücken. Den Volltext bestimmst du selbst. Über + Neuer Skill (oben rechts im Bereich „Skills") legst du einen an. Das ist der richtige Weg für eine Arbeitsweise, die es so noch nicht gibt.

Mit KI schreiben statt vor dem leeren Feld sitzen

Du musst einen Skill nicht aus dem Nichts tippen. Im Inhalts-Feld eines eigenen Skills gibt es den Knopf Mit KI schreiben. Damit öffnet sich ein kleiner Chat, in dem du beschreibst, was der Skill leisten soll, und die KI baut dir den Text dafür. Sag zum Beispiel: „Ein Skill, der dafür sorgt, dass jede Headline in drei Varianten kommt und keine Superlative benutzt." Die KI schreibt es aus und setzt es direkt ins Feld, du feilst nur noch nach.

Beim Tweak hilft derselbe Assistent. Dort geht es nicht um den Original-Inhalt (der bleibt geschützt), sondern um deine zusätzlichen Anweisungen. Du schilderst, was anders sein soll, und die KI formuliert die passende Ergänzung. So kommst du auch bei feinen Anpassungen schnell zu sauberem, klarem Text.

Die Suche: ab drei Buchstaben

Wenn die Liste lang wird, tipp einfach oben ins Suchfeld. Ab drei Buchstaben filtert die App quer über alle Skills, egal ob System-Skill, Master, Tweak oder eigener Skill. Gesucht wird im Namen und in der Beschreibung. Du siehst direkt die Trefferzahl. Unter drei Buchstaben bleiben die vier Bereiche mit ihren Reitern stehen, du verlierst also nie die Übersicht.

Markenstimme: damit die KI klingt wie dein Kunde

Skills bestimmen, wie gearbeitet wird. Die Markenstimme bestimmt, wie es klingt. Sie sorgt dafür, dass die KI in deinem Ton schreibt oder im Ton eines bestimmten Verlags. Tonalität, Anrede (Du oder Sie), Satzbau, Wortwahl, typische Hooks, Art der Beweisführung, Stil der Call-to-Actions: All das zieht die KI aus deinen Vorlagen und gießt es in ein kompaktes Stil-Profil. Beim Schreiben hält sie sich dann verbindlich daran.

Du findest das links unter Stimmen. Mit + Neue Stimme legst du eine an. Gib ihr einen Namen (zum Beispiel „Computerwissen, locker") und optional eine kurze Beschreibung, wofür sie gedacht ist.

Die vier Wege, eine Stimme zu füttern

Du brauchst nicht alle vier. Einer reicht. Mehrere zusammen machen das Profil aber genauer. Als Faustregel: Je mehr echte Texte der Marke, desto besser trifft die KI den Ton. Drei bis zehn Beispiele sind ideal. Du kannst die Wege auch mischen, alles fließt in dieselbe Analyse.

1. Text einfügen. Du kopierst Beispieltexte direkt ins große Textfeld. Schnellster Weg, wenn du die Texte ohnehin schon irgendwo offen hast.

2. Aus deinen Dokumenten wählen. Hast du unter Dokumente schon Vorlagen abgelegt (alte Mailings, Magazin-Texte, Briefings), wählst du sie hier per Häkchen als Stilvorlage aus. Ist deine Bibliothek noch leer, sagt die App das und verweist dich auf die anderen Wege.

3. Dateien hochladen. Word, PDF, TXT oder Markdown direkt hochladen. Mehrere auf einmal sind möglich. Praktisch, wenn die Beispiele als Datei vorliegen und du sie nicht erst rauskopieren willst.

4. Von Webseiten holen (URLs). Du gibst Adressen an, eine pro Zeile, bis zu fünf. Die KI holt sich den Text dieser Seiten und nutzt ihn als Stilvorlage. Gut für die „Über uns"-Seite einer Marke oder ein paar Blog-Artikel. Das Laden der Seiten kann ein paar Sekunden dauern, das ist normal.

Dazu kommt ein fünftes Feld, das anders funktioniert.

Eigene Angaben zur Stimme. Hier beschreibst du selbst, wie die Stimme klingen soll. Das ist keine Stilprobe zum Nachahmen, sondern eine direkte Anweisung an die KI. Zum Beispiel: „Sachlich, aber warm. Siezt den Leser. Kurze Absätze. Viele konkrete Zahlen. Keine Superlative." Du kannst dieses Feld mit Beispieltexten kombinieren oder eine Stimme allein darüber definieren, ganz ohne Vorlage. Widerspricht deine Angabe einem Beispieltext, hat deine Angabe Vorrang. Du behältst also die Kontrolle.

Wenn du fertig bist, klick auf Stimme analysieren & anlegen. Die KI erstellt das Stil-Profil. Bei URLs dauert das einen Moment länger, weil die Seiten erst geladen werden.

Die fertige Stimme nachschärfen

Nach dem Anlegen ist das Profil nicht in Stein gemeißelt. Öffne die Stimme und nutz Mit KI bearbeiten. Du sagst der KI, was du am Ton ändern willst („die Ansprache eine Spur direkter", „weniger Fachbegriffe", „kürzere Sätze"), und sie gibt dir das überarbeitete Profil zurück. Sie ändert dabei nur das, worum du bittest, der Rest bleibt stehen. Den Profiltext kannst du jederzeit auch von Hand anpassen.

So setzt du eine Stimme beim Schreiben ein

Im Chat wählst du oben eine Stimme aus. Ab dann klingt jeder Text, den die KI dort schreibt, in diesem Ton. Inhaltliche Anweisungen von dir gehen immer vor, der Ton bleibt aber durchgehend der gewählte. So bekommst du denselben Inhalt wahlweise in der lockeren Computerwissen-Tonalität oder im nüchternen Ton eines Steuer-Titels, ohne jedes Mal neu zu erklären, wie es klingen soll.

Eine Stimme pro Kunde, eine pro Verlag

Der beste Weg: Leg für jeden Kunden und jeden Verlag eine eigene Stimme an. Computerwissen klingt anders als ein Steuer- oder Security-Titel, und ein Fachbeitrag klingt anders als ein hartes Verkaufs-Mailing. Wenn du das einmal sauber als getrennte Stimmen hinterlegst, sparst du dir bei jedem neuen Auftrag die ganze Erklärerei. Du wählst die Stimme, und die App weiß sofort, wie der Text zu klingen hat.