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Das Recherche-Dossier in 5 Teilen

Warum Recherche zuerst kommt

Der beste Text scheitert, wenn er an der Zielgruppe vorbeigeht. Deshalb startet hier nichts mit dem Schreiben, sondern mit dem Verstehen. Das Recherche-Dossier macht diese Vorarbeit für dich. Strukturiert, an einem Ort, immer griffbereit.

Du recherchierst einmal sauber, und danach steht dieses Wissen für alles bereit, was du aus dem Produkt machst. Für ein Standalone-Mailing genauso wie für eine Landingpage, eine Google- oder Facebook-Anzeige, einen Newsletter, einen Fachbeitrag oder einen Text, der in den Antworten von KI-Systemen auftauchen soll (GEO, also Generative-Engine-Optimierung). Das Dossier ist nicht an eine Textsorte gebunden. Es ist die Grundlage darunter.

Und du musst es nicht von Hand zusammentragen. Ein Klick, und die KI arbeitet die fünf Teile nacheinander aus. Du schaust zu, liest mit und schärfst nach, wo du es genauer willst.

Die fünf Teile

Das Dossier hat fünf Teile. Die ersten vier sind die dauerhaften Recherche-Bausteine, der fünfte ist die Big Idea, die alles bündelt.

  1. Produktrecherche. Was wird verkauft, zu welchem Preis, mit welchem Versprechen, was hebt es vom Wettbewerb ab. Die nüchterne Bestandsaufnahme, auf der alles andere aufbaut.
  2. Empathy Map. Was die Zielgruppe denkt, fühlt, sieht und hört. Was sie fürchtet, was sie sich wünscht, worüber sie spricht. Du steigst in den Kopf des Lesers.
  3. 15 tiefenpsychologische Fragen. Die Schicht unter der Oberfläche. Echte Motive, heimliche Wünsche, innere Hemmungen, die niemand laut ausspricht. Hier findest du oft den Hebel, den die Konkurrenz übersieht.
  4. Copywriter-Stil. Welche Tonlage zum Produkt, zur Zielgruppe und zum Verlag passt. Damit der spätere Text klingt, wie er klingen soll, und nicht nach Schema F.
  5. Big Idea. Die eine Leitidee, die den ganzen Text trägt. Der rote Faden, der aus Argumenten ein Argument macht. Sie entsteht zum Schluss, weil sie auf den vier Teilen davor aufsetzt.

Die ersten vier Teile bleiben als feste Bausteine im Briefing stehen, jeder einzeln gespeichert und versioniert. Die Big Idea landet in einer eigenen Sammlung. Du kannst mehrere Big Ideas zu einem Produkt sammeln und eine davon zur Leitidee machen. So vergleichst du Ansätze, statt dich zu früh festzulegen.

Erst das Ausgangsmaterial

Bevor die KI loslegt, gibst du ihr etwas an die Hand. Je besser das Ausgangsmaterial, desto treffsicherer das Ergebnis. Du hast dafür zwei Felder.

  • Quelle und Hintergrund. Ein Freitextfeld. Schreib kurz rein, worum es geht: das Produkt, die Zielgruppe, Besonderheiten. Du kannst auch eine oder mehrere URLs einsetzen, zum Beispiel zu einer bestehenden Verkaufsseite. Die App erkennt sie und zieht sich den Inhalt automatisch.
  • Dokumente als Kontext. Du kannst gezielt einzelne Dokumente auswählen, die die KI lesen soll. Hochladen kannst du sie direkt hier als Datei, als URL oder als eingefügten Text. Wichtig: Die KI liest nur, was du auswählst. So fließt kein fremdes Produkt aus einem anderen Projekt versehentlich in deine Recherche ein.

Beides ist optional. Du kannst die KI auch ohne Vorgaben recherchieren lassen. Aber mit ein paar Stichworten oder einer Verkaufsseite als Anker wird das Dossier deutlich genauer.

Der schnelle Weg: kompletter Workflow

Geh auf Briefings, leg ein neues an, hinterleg dein Ausgangsmaterial. Dann klickst du auf Kompletten Workflow per KI.

Jetzt arbeitet die KI die fünf Schritte nacheinander ab: erst die vier Recherche-Teile, dann als fünften und letzten Schritt die Big Idea. Du musst nichts weiter tun als zuschauen.

Und du schaust wirklich zu. Der Text jedes Teils erscheint live, während er entsteht, Zeile für Zeile. Oben siehst du einen Arbeits-Indikator, der dir sagt, woran die KI gerade sitzt, zum Beispiel "Teil 2 von 5: Empathy Map". Ein kleiner Ladekreis dreht sich, solange gearbeitet wird. Sobald ein Teil fertig ist, steht er sofort an seinem Platz, und die KI geht zum nächsten über.

Oben kannst du außerdem die Web-Recherche ein- oder ausschalten. Steht sie auf an, darf die KI live im Web nachsehen, statt nur aus ihrem Wissen zu schöpfen. Das macht die Recherche aktueller, kostet aber etwas mehr.

Der genaue Weg: einzeln nachschärfen

Du musst nicht alles auf einmal machen, und du musst nichts hinnehmen, das dir nicht gefällt. Jeder Teil hat seine eigenen Knöpfe.

  • Mit KI neu. Wenn dir ein Teil noch fehlt oder du ihn komplett anders willst, lässt du nur diesen einen neu erstellen. Die anderen bleiben unberührt.
  • Mit KI ändern. Du sagst, was du anders haben willst, und die KI überarbeitet gezielt diesen Teil, statt alles neu zu würfeln. Zum Beispiel die Empathy Map stärker auf einen bestimmten Schmerzpunkt zuspitzen, oder den Stil eine Spur sachlicher.
  • Selbst tippen. Jeder Teil ist ein Editor. Du kannst jederzeit von Hand reinschreiben, ergänzen, streichen.

So mischst du KI-Tempo mit deinem Urteil. Die KI liefert den Rohbau, du ziehst die feinen Linien.

Nichts geht verloren

Jedes Mal, wenn sich der Inhalt eines Teils ändert, wandert die alte Fassung automatisch in den Versionsverlauf. Du kannst neu generieren, umschreiben, experimentieren, ohne Angst, eine gute frühere Version zu verlieren. Je Teil bleiben die letzten Fassungen erhalten.

Gefällt dir die neue Fassung doch nicht, holst du eine ältere mit einem Klick zurück. Und auch dabei geht nichts verloren: Der aktuelle Stand wandert beim Zurückholen selbst ins Archiv. Du kannst also frei hin und her, ohne dich in eine Ecke zu schreiben.

Auch wenn du den kompletten Workflow noch einmal startest, obwohl schon Inhalte da sind: Die App fragt vorher nach, und die alten Fassungen bleiben im Versionsverlauf erhalten. Du verlierst keine Vorarbeit, nur weil du etwas Neues probierst.

Was es kostet

Das komplette Dossier kostet ungefähr 180 Credits. Diesen Richtwert zeigt dir die App, bevor du den Workflow startest, im Bestätigungsfenster. Du entscheidest also mit der Zahl vor Augen.

Einzelne Teile neu zu erzeugen oder mit KI zu ändern kostet entsprechend weniger, weil immer nur ein Teil entsteht. Und ein paar Stichworte ins Briefing tippen oder im Versionsverlauf zurückblättern kostet gar nichts.

Und dann?

Wenn das Dossier steht, ist die eigentliche Arbeit vorbereitet. Geh in den Chat und schreib deinen Text. Die KI kennt jetzt dein Produkt, deine Zielgruppe, ihre tiefen Motive, den passenden Stil und die Big Idea. Egal ob daraus eine Landingpage wird, ein Mailing, eine Anzeige, ein Newsletter oder ein Fachtext: Das Fundament trägt. Einmal recherchiert, vielfach genutzt.