Die Kampagnen-Funktion (Sales-Funnel)
Was eine Kampagne ist
Eine einzelne Werbung wirkt für sich. Eine Kampagne erzählt eine Geschichte in Stufen. Jede Stufe hat genau einen Job, und alle Stufen ziehen in dieselbe Richtung.
Genau das baut dir die Kampagnen-Funktion. Aus einem einzigen Briefing macht die KI in einem Lauf ein ganzes, zusammenhängendes Direct-Response-Paket: eine lange Landingpage plus mehrere Mailings, die aufeinander aufbauen. Nicht ein paar zusammengewürfelte Einzeltexte, sondern ein Funnel aus einem Guss. Dieselbe Big Idea, derselbe Stil, dasselbe Angebot ziehen sich durch alles hindurch. Der Leser bekommt an jeder Stelle dasselbe Versprechen, nur aus einem anderen Winkel.
Denk an einen klassischen Verkaufs-Funnel: Erst weckst du Neugier, dann machst du den Nutzen greifbar, dann lieferst du den Beweis, am Ende setzt du die Frist. Und im Zentrum steht die Landingpage, auf die alle Mailings führen. Diese Dramaturgie steckt fest in der Funktion drin. Du musst sie nicht selbst aufbauen.
Was du vorher brauchst
Zwei Dinge müssen da sein, bevor es losgeht.
Ein fertiges Briefing mit Big Idea. Die Kampagne baut nicht auf Zuruf, sondern auf deiner Recherche auf. Sie zieht sich die Big Idea als verbindlichen roten Faden, dazu den passenden Stil und das Angebot aus dem Briefing. Ohne Big Idea fehlt der Anker, der alle Stufen zusammenhält. Wie du ein Briefing samt Big Idea anlegst, steht in der Anleitung zum Recherche-Dossier.
Der Pro-Tarif. Die Kampagnen-Funktion ist ab dem Pro-Tarif freigeschaltet. In einem kleineren Tarif siehst du an ihrer Stelle einen kurzen Hinweis mit einem Knopf zum Upgraden.

Wie du sie startest

Klick links im Menü auf Kampagne. Du siehst deine Briefings als Kacheln. Wähl das aus, aus dem die Kampagne entstehen soll. Hast du noch keins, legst du zuerst unter Briefings eins an.
Beim Anlegen brauchst du zuerst einen Titel der Kampagne. Das Feld ist Pflicht: Ohne Titel bleibt der Knopf „Kampagne erstellen“ ausgegraut. Optional wählst du ein Projekt dazu — und, wenn du schon eine Landingpage hast, kannst du sie als Position 1 übernehmen, statt sie neu erzeugen zu lassen. Das spart die Credits für den teuersten Baustein.
Auf der nächsten Seite steht der Kampagnen-Funnel. Dort legst du den Umfang fest.
Das ist keine Wahl zwischen zwei Paketen, sondern eine Liste mit sechs Häkchen. Du hakst genau die Stücke an, die entstehen sollen:
- Landingpage (Long-Form)
- Mailing 1 — Erstanstoß
- Mailing 2 — Nutzen
- Mailing 3 — Beweis
- Mailing 4 — Frist / letzte Chance
- Anzeige (Kurzwerbung)
Vorausgewählt sind die ersten vier, also Landingpage plus drei Mailings. Das ist der Kern-Funnel und für die meisten Fälle die richtige Wahl. Die letzten beiden hakst du dazu, wenn du eine Frist fährst und Kaltverkehr brauchst. Mindestens ein Häkchen muss gesetzt sein, sonst bleibt der Start-Knopf aus.
Dann klickst du auf Kampagne erstellen. Auf dem Knopf steht gleich der ungefähre Credit-Preis, du startest also mit der Zahl vor Augen.
Was entsteht
Die KI baut die Stufen der Reihe nach. Jede hat ihren festen Platz im Spannungsbogen:
- Landingpage (Long-Form). Die lange Verkaufsseite, das Ziel des ganzen Funnels. Hero-Headline aus der Big Idea, Einstieg, Problem, der Mechanismus als Lösung, Nutzen, Beweis, Angebot, mehrere Call-to-Action-Blöcke. Alle Mailings führen hierher.
- Mailing 1, Erstanstoss. Weckt Aufmerksamkeit und Neugier und holt den Klick zur Landingpage. Es verrät bewusst noch nicht alles, es macht neugierig auf mehr.
- Mailing 2, Nutzen. Macht greifbar, was der Leser konkret gewinnt. Es knüpft sichtbar an den Erstanstoss an, ohne ihn zu wiederholen.
- Mailing 3, Beweis. Liefert Glaubwürdigkeit, nur mit belegbarem Material aus deiner Recherche, keine erfundenen Testimonials. Und erhöht den Druck zur Entscheidung.
Im vollen Paket kommen zwei Stufen dazu:
- Mailing 4, Frist / letzte Chance. Der letzte Anstoß mit legitimer Dringlichkeit, wieder nur so weit, wie es das Material hergibt.
- Anzeige (Kurzwerbung). Eine knappe Kurzwerbung zur selben Kampagne: prägnante Headline, kurzer Text, klarer Call-to-Action.
Weil alles aus einem Lauf und aus demselben Briefing kommt, passen die Stufen zusammen. Kein Bruch im Ton, kein anderes Angebot im dritten Mailing als auf der Landingpage.
Du schaust live zu
Der Lauf passiert nicht hinter einer stummen Ladeanzeige, du siehst ihm zu. Oben läuft ein Arbeits-Indikator mit Ladekreis, der dir sagt, woran die KI gerade sitzt, zum Beispiel „Asset 2/4: Mailing 1 — Erstanstoss …“. Sobald eine Stufe fertig ist, taucht sie sofort unter Gerade erstellt auf, und die KI geht zur nächsten über.
Das Ganze dauert einen Moment, schließlich entstehen mehrere lange Texte nacheinander. Wenn es dir reicht oder etwas in die falsche Richtung läuft, klick auf Abbrechen. Wichtig: Alles, was bis dahin fertig ist, bleibt erhalten. Nur die gerade laufende Stufe wird verworfen. Du verlierst also keine schon erzeugten Stücke.
Was du danach mit den Stücken machst
Jede erzeugte Stufe steht als eigene Zeile da, mit ein paar Knöpfen. Das gilt für den frischen Lauf genauso wie für jede früher gespeicherte Kampagne.
- Öffnen. Zeigt das fertige Stück in einem neuen Tab, so, wie es aussieht.
- In den Editor übernehmen. Der Weg zum Weiterarbeiten. Die App legt einen neuen Chat an und packt das Stück gleich zweifach hinein: als Werbetext im Editor zum Feilen und als fertig gestaltetes Werbemittel. Das Briefing der Kampagne ist im neuen Chat schon verknüpft. Von dort aus änderst du gezielt weiter, erzeugst Bilder oder exportierst, genau wie bei jedem anderen Text.
- Neu erzeugen. Gefällt dir eine Stufe nicht, lässt du nur diese eine neu bauen, auf derselben Grundlage. Die App fragt vorher nach und nennt den ungefähren Preis. Die bisherige Fassung geht dabei nicht verloren, sie wandert in den Verlauf. Auch das Neu-Erzeugen kannst du abbrechen.
- Verlauf. Zeigt die früheren Fassungen einer Stufe. Jede Fassung wird automatisch gesichert, bevor eine neue drüberkommt. Du kannst eine alte Fassung mit dem aktuellen Stand vergleichen und mit einem Klick wiederherstellen. Und auch dabei geht nichts verloren: Der aktuelle Stand wird vor dem Wiederherstellen selbst gesichert.
Eine ganze Kampagne wieder loswerden? Über das kleine ✕ neben ihrem Titel entfernst du die komplette Gruppe samt aller Stücke. Dein Briefing bleibt davon unberührt.
Was es kostet
Vor dem Start zeigt dir der Knopf den Richtwert. Als Orientierung:
- Die ersten vier Häkchen (Landingpage + 3 Mailings): ungefähr 120 Credits.
- Alle sechs (dazu Frist-Mailing und Anzeige): ungefähr 180 Credits.
- Übernimmst du eine vorhandene Landingpage als Position 1, entfällt deren Anteil.
- Eine einzelne Stufe neu erzeugen: ungefähr 30 Credits.
Das sind Richtwerte. Der echte Abzug wird nach dem Lauf gemessen und kann leicht abweichen. Ein Stück zu öffnen, in den Editor zu übernehmen oder im Verlauf zurückzublättern kostet nichts.
Und dann?
Du hast jetzt in einem Rutsch einen kompletten Funnel: eine Landingpage und die Mailings, die dorthin führen, alle mit derselben Big Idea und demselben Ton. Der schnellste Weg zu einem stimmigen ersten Entwurf für eine ganze Kampagne.
Von hier aus arbeitest du normal weiter. Nimm die Stücke, die du brauchst, mit In den Editor übernehmen in den Chat, feil am Text, setz Bilder und exportier das Ergebnis. Die Kampagne liefert dir das Gerüst, den letzten Schliff gibst du wie immer selbst.